NEWS: Russland zahlt 170 000 Euro um Athleten der Krim einzubürgern

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Jeden Tag wird man damit konfrontiert. Ob in der Zeitung, im Radio oder auf sozialen Plattformen. Die Rede ist von der Krim-Krise, welche sich 2014 im Süden der Ukraine abspielte.
Spätestens jetzt, ein Jahr später, hat das politische Hin und Her, nun auch die Leichtathletik erreicht.

Der russische Leichtathletikverband zahlte 170 000 Euro an die Ukraine, um Athleten der Halbinsel einzubürgern, welche früher für das gelb-blaue Nationalteam der Ukraine starteten.


So werden in Zukunft Vera Rebrik (Europameisterin Speerwurf 2012), Rustem Dremdzhi (Speerwurf), Aleksey Sokirskiy (Dreisprung), Valeriya Mara (Hammerwurf) und die Läufer Ruslan Perestyuk, Yevgeniy Semenenko und Alena Belyakova unter dem russischen Adler starten. Das alles natürlich unter Absprache mit der IAAF.

Mit über 170 000 Euro mehr in der Tasche, will der ukrainische Verband in Projekte investieren um mehr Athleten auf internationales Niveau zu bringen. 20% des Betrags kommen aber den noch verbliebenen Athleten der Krim zugute. Jenen, die noch immer die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzen.

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Foto: Picture alliance ITAR-TASS

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