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Andreas VojtaLetzten Sonntag fand in Toulon-Hyeres (Südfrankreich) die Crosslauf-Europameisterschaft mit 491 AthletInnen statt, mit dabei für Österreich waren neun LäuferInnen, die sich unter guten Wetterbedingungen der abwechslungsreichen Strecke stellten.

Andreas Vojta lief sich in der Allgemeinen Klasse (10km) mit einer Zeit von 31:37 Minuten auf Rang 49, sein Ziel wäre eine Top-30 Platzierung gewesen. Dennoch ist Vojta zufrieden, es sei kein Abfall und auch kein Anstieg der Leistung, er werde gut ins Training für den Silvesterlauf Peuerbach und die kommende Hallensaison starten können. Christoph Sander konnte vor allem durch eine stark gelaufene 2. Runde den 62. Rang belegen.


Gesamtsieger wurde der Kenianer Ali Kaya mit 29:20 Minuten, der seit 2012 für die Türkei an den Start geht. Darauf folgten gleich vier Spanier, Alemayehu Bezahbeh (29:31), Adel Mechaal (29:51), Ayad Lamdassem (29:57) und Ilias Fifa (30:02).

Die 5000m-WM Finalistin Jennifer Wenth musste ihren Antritt verletzungsbedingt absagen, schon seit Wochen quält sie eine Entzündung am hinteren Schienbeinmuskelansatz, die zu einem unangenehmen Rennen geführt hätte. Wichtiger sei es jetzt, wieder einen „normalen“ Trainingszustand zu erlangen, um sich optimal auf die Olympiasaison 2016 vorbereiten zu können. Den Sieg bei den Frauen über die 8km lange Strecke holte sich Sifan Hassan aus den Niederlanden mit 25:47 Minuten, die sich von Anfang an deutlich absetzte, darauf folgten Kate Avery (25:55) aus Großbritannien und Karoline Bjerkeli Grovdal (25:57) aus Norwegen.


Osterreich team cross HyeresBereits viel Erfahrung durften mit dieser EM-Teilnahme Österreich’s Youngsters in den Jugendklassen machen. Hans Peter Innerhofer (Jg.1995) startete in der U23-Klasse (8km) und belegte Rang 51 in 25:01 Minuten. Stephan Listabarth (Jg.1993) folgte mit 25:26 Minuten auf Rang 55, Manuel Innerhofer musste das Rennen mit Schmerzen abbrechen.

Zu den jüngsten TeilnehmerInnen zählten U18 AthletInnen Lena Millonig und Katharina Koitz, die in der U20-Klasse (4,5km) starteten. Millonig kam mit 14:29 Minuten auf Platz 49, Koitz folgte in einem dichten Feld Platz 57 mit 14:38 Minuten.


U20 Athleten Paul Stüger und Maximilian Trummer starteten zum ersten Mal bei der Cross-EM, und erliefen Rang 61 und 80. Luca Sinn erkrankte kurz vor der Abreise.

„Wir haben gesehen, wo wir stehen und es ist klar, dass ein großer Weg vor uns liegt. Mehrere unserer Athleten waren zum ersten Mal dabei oder haben zu den jüngsten ihrer Altersklasse gezählt. Entsprechend sind auch die Leistungen und die Perspektive zu bewerten. Einen Cross-Schwerpunkt wollen wir in Richtung 2017 setzen, wenn die Cross-EM in der Slowakei nahe bei Wien stattfindet“, meinte ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber.

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Bild Willhelm Lilge

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