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Projekt Rio 2016Wien. Sportminister Gerald Klug, ÖOC Präsident Karl Stoss, ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und Projekt Rio-Koordinator Peter Schröcksnadel präsentierten am Mittwoch den finalen österreichischen Förderkader für die olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

Vom Sportministerium werden 20 Millionen Euro bereitgestellt, um insgesamt 94 aktive Sportler bestmöglich auf die Spiele in Südamerika vorzubereiten.
Der Kader wurde in drei Sparten unterteilt:
Medaillen – Kader (28 Sportler), Hope – Kader (51 Sportler), Paralympics – Medaillenkader (15)


Nun liegt die schwere Last auf den Schultern dieser 94 Sportlern und Sportlerinnen die „Blamage“ von 2012 wett zu machen. ÖOC – Präsident Stoss rechnet mit einer Teilnahme von 80 – 90 österreichischen Aktiven, doch sind längst nicht alle 28 des Medaillen-Kaders fix qualifiziert. Schröcksnadel hofft sogar auf 3 bis 5 Medaillen, wird in Rio nichts gewonnen, „dann ist er der Buhmann“, das weiß er ganz genau.

„Leistung wird im Spitzensport über Medaillen definiert.“ heißt es auf der offiziellen Seite des Sportministeriums. „Aber neben dem Medaillengewinn verfolgt das OLYMPIA-Projekt RIO 2016 auch mittel- und langfristige Ziele, wie zum Beispiel die Unterstützung von in- und ausländischen Spitzentrainern und -trainerinnen, die ihre Erfahrungen neben den Medaillenhoffnungen ebenfalls an den Nachwuchs weitergeben.“

Doch inwieweit ist es sinnvoll 20 Millionen Euro an 94 verschiedene Sportler und Sportlerinnen aufzuteilen? Fördert dies mittel- und langfristige Ziele? Wird man 2020 in Tokio sagen: „Wir werden die Blamage von Rio wieder gut machen“? Kann der Nachwuchs davon profitieren?


Seit Jahren wartet das Sportland Österreich auf maßgebliche Veränderungen. Veränderungen auf tiefliegenden Ebenen und Strukturen, die das System von Grund auf revolutionieren.
Nun versucht man das „Wintersportland Österreich“ zum Medaillenaspiranten bei olympischen Sommerspielen zu machen, indem auf der einen Seite einem Ballsportler 40.000 Euro an Förderungen für die Bezahlung eines Trainers zugesagt werden und auf der anderen Seite junge, aufsteigende Talente links liegen gelassen werden, welche um ihre sportliche Existenz kämpfen müssen.

Wem nützt das Projekt Rio 2016 nun wirklich etwas – Der langfristigen Entwicklung des Sports in Österreich oder einigen Funktionären die sich im Rampenlicht sonnen wollen?

Zum Nachlesen: Genaue Auflistung der Förderungsvergabe

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